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Archiv für die Kategorie ‘Handschuhe’

-14°Celsius in Berlin – Themohandschuhe halten dich warm!

Am diesem vierten Adventswochenende erfasst eine Kältewelle ganz Deutschland. Hier in Berlin herrschen ca. -14° Celsius. Es liegt ein wenig Schnee, und es ist wirkliche schweinekalt. Am meisten leiden unter solchen Temperaturen die Enden unserer Gliedmassen – also Hände und Füße. Wer also gutes Schuhwerk und dazu ein paar gute Themohandschuhe hat, bleibt hoffentlich schön warm. Eine Mütze ist auch nicht verkehrt, bewahrt sie doch Hirn vorm einfrieren ;)
Am schlimmsten trifft es aber die Radfahrer. Durch den Fahrtwind ergibt sich eine gefühlte Temperatur (wind-chill) von weit unter -20°. Es ist wirklich übel, wenn trotz Mütze, Gesichtsmaske, Wickelschal und dicken fetten Thermohandschuhen die Finger klamm werden, und sich nur noch um den Lenker krampfen.
Wie haltet Ihr euch bei diesen unmenschlichen Temperaturen warm? Muff, Fellhandschuhe oder gar ein Taschenwärmer mit Kabit? Oder diese Kunststoffteile, die man mit einem Metallplättchen aktiviert? Ich jedenfalls begebe mich gleich auf den Weihnachstmarkt am Gendarmenmarkt. Feuerzangenbowle hält nämlich auch warm ;)
In diesem Sinne wünsche ich allen einen frohen vierten Advent und ein besinnliches Weihnachtsfest.

Strickhandschuhe für die Übergangszeit

14. November 2009 Christoph Bünte 2 Kommentare

Strickhandschuhe
Beim stöbern auf flickr.com habe ich wieder viele tolle Handschuhe gesehen. Aus der Masse stachen aber diese blau-grauen Handschuhe von Sheepmama besonders hervor. Mit den frei zugänglichen Fingerkuppen ist die Beweglichkeit und auch der Tastsinn nicht eingeschränkt. Auf der anderen Seite sind die eng gestrickten Teile schön dick. Noch ist genug Zeit, mit dem Stricken anzufangen, um es bis Weihnachten fertig zu bekommen. Das Bündchen schließt zum Pullover auch gut ab. Alles in allem ein gut gelungenes Paar. Vielleicht strickt mir meine Oma auch so ein paar zu Weihnachten. Was sagt ihr denn dazu? Gefallen sie euch auch?

Der Handschuh – von Friedrich Schiller

Vor seinem Löwengarten,
Das Kampfspiel zu erwarten,
Saß König Franz,
Und um ihn die Großen der Krone,
Und rings auf hohem Balkone
Die Damen in schönem Kranz.

Und wie er winkt mit dem Finger,
Auf tut sich der weite Zwinger,
Und hinein mit bedächtigem Schritt
Ein Löwe tritt
Und sieht sich stumm
Rings um,
Mit langem Gähnen,
Und schüttelt die Mähnen
Und streckt die Glieder
Und legt sich nieder.

Und der König winkt wieder,
Da öffnet sich behend
Ein zweites Tor,
Daraus rennt
Mit wildem Sprunge
Ein Tiger hervor.
Wie der den Löwen erschaut,
Brüllt er laut,
schlägt mit dem Schweif
Einen furchtbaren Reif
Und recket die Zunge,
Und im Kreise scheu
Umgeht er den Leu
Grimmig schnurrend;
Darauf streckt er sich murrend
Zur Seite nieder.

Und der König winkt wieder,
Da speit das doppelt geöffnete Haus
Zwei Leoparden auf einmal aus,
Die stürzen mit mutiger Kampfbegier
Auf das Tigertier;
Das packt sie mit seinen grimmigen Tatzen,
Und der Leu mit Gebrüll
richtet sich auf – da wird’s still,
Und herum im Kreis,
Von Mordsucht heiß,
Lagern sich die gräulichen Katzen.

Da fällt von des Altans Rand
Ein Handschuh von schöner Hand
Zwischen den Tiger und den Leun
Mitten hinein.

Und zu Ritter Delorges spottender Weis’
Wendet sich Fräulein Kunigund:
„Herr Ritter, ist Eure Lieb’ so heiß,
wie Ihr mir’s schwört zu jeder Stund,
Ei, so hebt mir den Handschuh auf.“

Und der Ritter in schnellem Lauf
Steigt hinab in den furchtbaren Zwinger
Mit festem Schritte,
Und aus der Ungeheuer Mitte
Nimmt er den Handschuh mit keckem Finger.

Und mit Erstaunen und mit Grauen
Sehen’s die Ritter und Edelfrauen,
Und gelassen bringt er den Handschuh zurück.
Da schallt ihm sein Lob aus jedem Munde,
Aber mit zärtlichem Liebesblick –
Er verheißt ihm sein nahes Glück –
Empfängt ihn Fräulein Kunigunde.
Und er wirft ihr den Handschuh ins Gesicht:
„Den Dank, Dame, begehr ich nicht“,
Und verlässt sie zur selben Stunde.

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Der Fäustling

3. Februar 2009 Christoph Bünte 3 Kommentare

FäustlingFäustlinge sind die einfachsten Handschuhe, die man sich vorstellen kann, denn bei ihnen sind die Finger außer dem Daumen in einem Innenraum zusammen umschlossen. Das Anziehen gestaltet sich entsprechend einfach, aber dafür ist die Fingertätigkeit stark eingeschränkt. Gerade deswegen eignen sich Fäustlinge meist nicht in Berufen, wo es darauf ankommt kleine Gegenstände zu greifen und damit zu hantieren. Eher werden sie als thermischer Schutz bei großer Kälte oder Hitze verwendet.

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